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Wussten Sie schon :

Die Antwort auf die Frage : Wieviel Vitamin C sollte man täglich einnehmen?

Lesen Sie bitte nachstehend, das die Wissenschaft hierzu schreibt.

Die Fähigkeit, Vitamin C selbst zu syntethisieren, hat der Mensch durch eine Genmutation vor langer Zeit verloren. Durch Anpassungen über viele Generationen hat der Körper die Fähigkeit entwickelt, auch mit einer Ernährung, die weniger Vitamin C als sie in reiner, roher Pflanzenkost enthalten ist, zu überleben. Dies wurde durch effektivere Aufnahme von Vitamin C aus der Nahrung und durch eine “engmaschigere” Filtration des Urins erreicht.

Hochrechnungen und Vergleiche mit Tieren ergeben, dass die für einen gesunden Erwachsenen im Durchschnitt liegende Menge zwischen 2,3–10 g Vitamin C anzusiedeln ist.

Diese gewaltige Bandbreite wird noch dadurch erweitert, dass manche Menschen aufgrund ihrer biochemischen Individualiät (d.h. ihrer genetischen Veranlagung entsprechend) durchaus auch mit 250 mg auskommen könnten, andere aber bis zu 20 g / Tag benötigen, um eine gute Gesundheit zu erhalten. Da Vitamin C nicht toxisch ist, (allenfalls kann gerade zu Beginn der Behandlung weicher Stuhlgang auftreten), sollte man sich besser auf eine höhere Zufuhr einstellen, als dauerhaft unterversorgt zu sein.

Realistisch für gesunde Erwachsene, die ihre Nahrung mit Vitamin C ergänzen wollen, ist eine tägliche Zufuhr von 2–4 Gramm. Es ist günstiger, Vitamin C in kleinen Portionen mehrfach am Tage einzunehmen oder auf Tabletten mit verzögerter Abgabe (Retard-Wirkung) zurück zu greifen, als einmal am Tag eine hohe Dosis einzunehmen. Wenn man sehr hohe Dosen Vitamin C nehmen möchte, sollte man die Dosierung langsam der gewünschten Dosierung anpassen (über 1 Woche). Genauso sollte man nicht plötzlich mit der Einnahme aufhören, sondern die Dosierung langsam reduzieren. Die Darmverträglichkeitsgrenze ist ein sicherer Indikator dafür, wieviel Vitamin C gebraucht wird. So kann während einer Erkältung der Darm hohe Dosierungen an Vitamin C tolerieren, auf die er nach Abklingen der Erkältung u. U. mit Durchfällen reagiert.

Die Bedeutung von Vitamin C für die Gesundheit ist eminent.

Es ist an den grundsätzlichsten Stoffwechselvorgängen (bspw. Kollagensynthese)  im Körper beteiligt und muß täglich ersetzt werden, da keine großen Speicher angelegt werden können. Es gibt kaum eine Erkrankung, die nicht durch Vitamin C positiv beeinflusst werden kann.

Prof. Dr. Cathart fand auch heraus, dass bei vielen chronisch Kranken, die er mit therapeutischen Dosen von Vitamin C behandelte, eine Wirkung erst eintrat, wenn 80-90% der Menge, die der Darm tolerierte, regelmäßig gegeben werden. Nach einigen Tagen, wenn sich akute Zustände wieder gebessert hatten, sank die Darmtoleranz-grenze auf den Normalwert zwischen 4-15 g/Tag.

Dr. Robert F. Cathart ist es auch, der den heute üblichen Zustand der Anascorbämie (chronische Mangelversorgung mit Vitamin C) wie folgt beschreibt: “Bei erheblichem Ascorbinmangel ist in zunehmendem Maß mit den folgenden Problemen zu rechnen: durch die Schwächung des Immunsystems verursachte Störungen wie Sekundärinfektionen, rheumatoide Arthritis und andere Kollagenosen, allergische Reaktionen auf Medikamente, bestimmte Lebensmittel und andere Substanzen, chronische Infektionen wie Herpes oder Folgekrankheiten akuter Infektionen und Scharlach; Störungen der Blutgerinnung wie unstillbare Blutungen, Herzanfälle, Schlaganfall, Hämorrhoiden und andere Gefäßthrombosen; die Unfähigkeit, angemessen auf Stress zu reagieren, weil die Nebennierenfunktion gestört ist, Venenentzündungen, durch andere Entzündungsprozesse hervorgerufene Störungen, Asthma und andere Allergien. Störungen bei der Kollagenbildung wie schlechte Wundheilung, überschießende Narbenbildung, Wundliegen, Krampfadern, Dehnungsschäden, Runzelbildung, vielleicht sogar Abnutzungserscheiunungen am Knorpel oder Degeneration der Bandscheiben; herabgesetzte Funktion des Nervensystems wie Abgespanntheit, erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Neigung zu Muskelkrämpfen und sogar psychischen Störungen. Krebs als Folge eines gestörten Immunsystems, verursacht durch nicht entgiftete Karzinogene usw. . Ich behaupte nicht, dass der Ascobinmangel die einzige Ursache dieser Störungen ist, ich weise aber darauf hin, dass Störungen  dieser Systeme den Körper mit Sicherheit für diese Krankheiten prädisponieren würden und dass dieses Systeme, wie man weiß, zur Erhaltung ihrer Funktionsfähigkeit Ascorbin benötigen.

(Dr. Cathart, Robert F. (1984) Vitamin C, Titrating to Bowel Tolerance, Anascorbemia, and acuteinduced Scurvy.)